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NAME UND BOTANIK |
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BALDRIAN Hexenkraut, Katzenkraut Valeriana
officinalis L. - Valerianaceae (Baldriangewächse) - Staude zwei- bis mehrjährig |
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BIOLOGIE |
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| Vorkommen: | ||
| Wuchshöhe: | 0,5 - 1,7 m | |
| Blütezeit: | ||
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ANBAU |
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| Boden und Lage: |
unbedingt
siebfähiger Boden |
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| Anbauhinweise allgemein: |
einjähriger
Anbau Sorten: |
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| Bodenvorbereitung: |
Fruchtfolge: Vorfrüchte:
günstig: Getreide, Hackfrüchte |
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| Saat / Pflanzung: |
Anbau als
Pflanzung oder Direktsaat a. Pflanzung:
b. Direktsaat: Pflanzung wird bevorzugt, da Bestände gleichmäßiger |
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| Pflege: |
Blütenstände während der Vegetation immer entfernen, damit sich kräftige Wurzeln bilden Pflanzenschutz: Krankheiten /
Schädlinge: |
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| Düngung: |
Auf humusarmen
Standorten ist eine Stallmistgabe (200-300 dt/ha) notwendig. Den Mist
nicht direkt zu Baldrian geben. Der Nährstoffbedarf
liegt bei: 100-120 kg N/ha in zwei Gaben bei Pflanzung (130-150 kg
bei Direktsaat); 60 kg P2O5/ha und 150 kg K2O/ha
bei Pflanzung (bis 200 kg bei Direktsaat) Wie bei allen Wurzeldrogen ist auf ausreichende Kaliversorgung zu achten. |
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| Ernte: |
Haupternteprodukt sind die unterirdischen Organe: Wurzeln, Wurzelstock (Rhizom), Ausläufer Erntezeitpunkt
zur Vegetationsruhe (November bis Februar) Aufbereitung,
Trocknung: |
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NUTZUNG
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| in
Pharmazie, als Hausmittel und in Kosmetikindustrie: |
Wirkung beruhigend,
schlaffördernd, schmerzstillend, blutdrucksenkend
Ätherisches Öl dient zur Herstellung von Moschusparfümen |
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| Hauptinhaltsstoffe: | ätherische Öle (Valeriansäure, Pinen, Borneol), Alkaloide (Chatinin) | |
| Quelle: | Chrestensen Samen- und Pflanzenzucht | |