Rhabarberleder , eine Weltneuheit aus Essen-Kettwig
| Steckbrief Rhabarber | |
| Botanischer Name: | Gattung Rheum umfasst
20 Arten
Rheum rhabarbarum, Rheum rhaponticum (Nutzung der Stiele als Kompott), Rheum palmatum LINNÉ, Rheum officinale BAILLON (Nutzung von Rhizominhaltsstoffen) |
| Vorkommen: | die natürlichen Hauptverbreitungsgebiete sind die chinesischen und zentralasiatischen Gebirge |
| Biologie: | mehrjähriges Knöterichgewächs
(Polygonaceae), dicker, holziger Wurzelstock, lange, fleischige Blattstiele mit großer Blattmasse, bis 2 m hohe Infloreszenzenmit rispenartigen Blütenständen |
| Wachstum: | bei Nutzung der Rharbarberwurzel
wird eine Vegetationszeit von drei bis vier Jahren benötigt;
Blütezeit: Mai, Juni; Ernte der Stiele Mai |
| Anbau: | Rhabarber liebt einen
mittleschweren bis schweren, tiefgündigen, nährstoffreichen Boden, keine
stehende Nässe
in der Reihe ca. 80-100 cm (Stielnutzung) Pflanztiefe: die Knospen
der Teilpflanzen ca. 5 cm mit Erde sehr nährstoffbedürftig |
| Nutzbare Pflanzenteile: | |
| Stängel: | durstlöschende, erfrischende, verdauungsanregende und auch bakterizide Wirkung durch hohen Anteil an Apfel- und Oxalsäure |
| Wurzel: | Ledergerberei, Abführmittel (Anthranoide) |