Rhabarber gruene_Raute7C.gif (591 Byte) Rheum palmatum

Rhabarberleder , eine Weltneuheit aus Essen-Kettwig


Steckbrief Rhabarber
Botanischer Name: Gattung Rheum umfasst 20 Arten

Rheum rhabarbarum, Rheum rhaponticum (Nutzung der Stiele als Kompott), Rheum palmatum LINNÉ, Rheum officinale BAILLON (Nutzung von Rhizominhaltsstoffen)

Vorkommen: die natürlichen Hauptverbreitungsgebiete sind die chinesischen und zentralasiatischen Gebirge
Biologie: mehrjähriges Knöterichgewächs (Polygonaceae),
dicker, holziger Wurzelstock, lange, fleischige Blattstiele mit großer Blattmasse, bis 2 m hohe Infloreszenzenmit rispenartigen Blütenständen
Wachstum: bei Nutzung der Rharbarberwurzel wird eine Vegetationszeit von drei bis vier Jahren benötigt;

Blütezeit: Mai, Juni; Ernte der Stiele Mai

Anbau: Rhabarber liebt einen mittleschweren bis schweren, tiefgündigen, nährstoffreichen Boden, keine stehende Nässe

in der Reihe ca. 80-100 cm (Stielnutzung)

Pflanztiefe: die Knospen der Teilpflanzen ca. 5 cm mit Erde
überdecken

sehr nährstoffbedürftig

Nutzbare Pflanzenteile:
Stängel: durstlöschende, erfrischende, verdauungsanregende und auch bakterizide Wirkung durch hohen Anteil an Apfel- und Oxalsäure
Wurzel: Ledergerberei, Abführmittel (Anthranoide)