Kartoffel  

Fast ein Drittel der in Deutschland erzeugten Kartoffen gehen in die Stärkeerzeugung. Der Anbau von Stärkekartoffeln spielt in Baden-Württemberg aber keine Rolle. In Süddeutschland ist lediglich die Südstärke GmbH mit Kartoffelstärkefabriken an zwei Standorten in Bayern vertreten. Da Kartoffeln schnell verarbeitet werden müssen, findet der Stärkekartoffelanbau immer nur im direkten Einzugsbereich von Verarbeitern statt.


Steckbrief

Informationen der Landesanstalt für Pflanzenproduktion (Baden-Württemberg)

Sorten

Rahmenbedingungen (Quotensystem und Stützung -EU und Entwicklung des Erzeugererlöses)

Merkmale Kartoffelstärke

Kartoffelstärkeherstellung

Stärke

Statistik Baden-Württemberg

Pflanzenextrakte gegen Bakterien-Nassfäule der Kartoffeln


Marktinfo -D-: Industrierohstoff etwas teurer
Quelle: ZMP, 06-03.99, Märkte von Morgen


STECKBRIEF

Kartoffel

Solanum tuberosum

- Nachtschatten-gewächse -

Mehrjährig

 


  BIOLOGIE

Herkunft: Südamerika, Anden
Vorkommen:  
Wuchshöhe:  
Blütezeit:  
Sonstiges: oberirdisches Kraut und unterirdisch Stolone mit endständigen Knollen

ANBAU

Standortansprüche:

kühl-gemäßigtes Klima, sandig-lehmige Böden

Anbauhinweise:

legen der Knollen ab April (Frostgefahr), Vegetationsdauer je Sorte 90 bis 160 Tage, Knollenansatz vor der Blüte, Knollenausbildung und Einlagerung von Reservestoffen nach der Blüte, Reife nach Absterben des Krautes

Fruchtfolge:  
Saat / Pflanzung:  
Pflege:  
Düngung:  
Ernte, Aufbereitung, Erträge: 250-400 dt/ha
100-130 dt Stärke/ha

NUTZUNG

Hauptinhaltsstoffe: 17 % Stärke, 0,1 % Fett, 0,5-1,5 % Eiweiß, 0,5 % Fasern,
ca. 75 % Wasser, Vitamin C

Nutzbare Pflanzenteile:

Knollen: Stärke, Eiweiß, Karotoffelpülpe als Viehfutter
Quelle: